und stellte seine Fähigkeiten bei vielen großen Veranstaltungen unter Beweis. Beispielsweise verwöhnte Karsten Twiehaus den Fürsten zu Schaumburg-Lippe und dessen Gäste zum 65. Geburtstag mit seinen Kreationen, im Jahre 1988 kochte er für den EU-Gipfel.
Ein wichtiger Karriereabschnitt für Twiehaus war seine Arbeit im Hotel Benther Berg, wo er als „Souschef“ begann, tiefe Einblicke in die Führung einer exquisiten Küche bekam und dieser zu einigen Auszeichnungen verhalf. Mit Auszeichnung schloss er auch seine Meisterprüfung bei der Industrie- und Handelskammer Hannover ab.
Eine neue Herausforderung bekam er als Küchenchef im damaligen „Baron de la Mouette“ im Mövenpick am Kröpcke, wo er mit der kalifornischen Küche frischen Wind in die gastronomische Szene von Hannover brachte. Hier wurde das Restaurantkonzept „Opus One“ geboren.
Bei der Umsetzung der neuen Küchenlinie (leichte Weine und leichte Speisen) kam ihm ein längerer Aufenthalt in Kalifornien zugute. Hier besuchte Twiehaus auch die Kochschule von John Ash, welcher in europäischen Kreisen als der „Witzigmann” der kalifornischen Küche bezeichnet wird.
Das „Opus One“ lief richtig gut, sodass Karsten Twiehaus nach neuen Ufern – England, London – Ausschau hielt. Dort nutzte er die Möglichkeit, die Gäste des Vorstandes der Londoner Commerzbank, die aus aller Welt kamen, von seiner Kochkunst zu überzeugen. Seine dortigen Erfolge machten ihn auch in Deutschland zu einem sehr gefragten Mann und er kam wieder zurück in die Heimat.
Sein erstes eigenes Restaurant war das „Vitax“ in Sehnde, das er 1998 übernahm. Durch zahlreiche Auszeichnungen in der Fachpresse („Der Feinschmecker”, „Essen und Trinken”, Gault Millau etc.) sowie in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und der Neuen Presse wurde Twiehaus über die Grenzen des hannoverschen Einzugsgebietes bekannt. Bei verschiedenen kulinarischen Wettbewerben wie z. B. dem Gastro-Award gewann er vor seinen heimischen Mitbewerbern. Fantasie, Raffinesse und der Mut zum Außergewöhnlichen machen Karsten Twiehaus zu einem Meister seiner Zunft. |